Kirchenchor Thernberg:

 
 
     

 

 


Gleich nach der Grenze sorgten
ungarische Burschen für den richtigen
"Durchblick"

 

   

Ausflug nach Budapest.

Am Samstag, den 19. und Sonntag, den 20. Mai 2001 fand unser Kirchenchor-Ausflug nach Budapest statt. Unter der bewährten Reiseleitung von Hans Wagner wurden diese Tage für die 49 TeilnehmerInnen wieder zu einem wunderbaren Erlebnis.

Die Abfahrt mit einem noch fast neuen Reisebus von Thernberg war am Samstag bereits um 6:00 Uhr. Die Fahrt zum Grenzübergang Sopron verlief naturgemäß ziemlich unspektakulär, so manche TeilnehmerInnen hatten ohnehin noch den "Schlaf im Gesicht".

Nach dem Grenzübertritt machten wir eine kurze Pause und fuhren über Gyor direkt nach Budapest, wo wir rechtzeitig zum Mittagessen im Hotel Flamenco eintrafen. Apropos Mittagessen: Bereits im Bus hatten wir Gelegenheit, aus je 3 vorbestellten Menüs für Samstag und Sonntag auszuwählen.

 

 


**** Hotel "Flamenco"

 

   

Nach dem Einchecken in der Hotelhalle brachten wir das Gepäck in die Zimmer und trafen uns dann im Speisesaal.


Die "Thernberger" in der Empfangshalle

Das Hotelpersonal war sehr freundlich und zuvorkommend, lustig wurde es aber, als wir nach unserer Menüauswahl gefragt wurden. Nicht jeder konnte sich gleich wieder erinnern, welche Wahl er getroffen hatte, obendrein wurde aufgrund einer Verwechslung das Menü vom Sonntag angeboten, was den Unterhaltungswert nochmals steigerte.

Hans Wagner hatte aber alles im Griff und konnte alle, die sich unsicher ob der Menüwahl waren, über deren Wunsch aufklären. So konnten wir unser Mittagessen genießen und uns auf die bevorstehende Stadtbesichtigung freuen.

 

 


Blick auf die Stadt und auf die Donau
vom Aussichtsplatz auf der "Zitadella"

   


Fremdenführerin Anna Rath mit uns Ausflüglern

Frau Anna Rath, eine gebürtige Budapesterin, begleitete uns als kompetente Fremdenführerin bei der Stadtrundfahrt. Erstes Ziel war der Aussichtsplatz der "Zitadella", wo man einen herrlichen Blick auf die Donau und auf die Stadt Budapest hat.

 

 

 


Die Kunsthalle



Haus mit bemerkenswerter Fassade
und Keramikdach


Das ungarische Parlament

   

Weiter ging es dann kreuz und quer durch die Stadt. Frau Rath brachte uns zu den schönsten Plätzen der Stadt. Sie zeigte uns die bekanntesten öffentlichen Gebäude, Hotels, und Restaurants, informierte uns aber auch über diverse Bausünden wie zB. die ehemalige Landepiste, die mitten in der Stadt von der russischen Armee seinerzeit angelegt worden ist.

Das herrliche Wetter
lud zum Fotografieren
ein

Eine ungarische Braut
wartet vor der
Kirche auf ihren
" Auftritt"

 

 

 


Sophie - hier in sicherer
Obhut von Irmi, war unsere
jüngste Teilnehmerin

   

Die Teilnahme am
Kirchenchor-Ausflug
war das Geburtstags-
geschenk an den rüstigen
OSR Wimmer, unseren
ältesten Teilnehmer.

 
     

 

 

 


Das Folklore-Trio auf der Weinkellerbühne


Ungarisches Tanz-Temperament

 


Herbert versucht es auch!


Auch die Geschicklichkeit unserer Damen
wurde auf die Probe gestellt

   

Einer der Höhepunkte des Samstages war natürlich der ungarische Folkloreabend.

Schon beim Eingang des Weinkellers wurden wir von den Musikanten begrüßt und unsere Trinkfestigkeit wurde gleich mit einem Stamperl Schnaps geprüft.

Im Weinkeller selbst ging es dann bei Musik, Folkloretanz und einem 3-gängigen Menü hoch her. Der Rotwein wurde aus dem Fass mit dem Weinheber geholt und von diesem direkt in unsere Weinbecher - oder auch gleich dirket in den Mund - serviert.



So funktioniert die "Direkteinspritzung"

Der Kellermeister auf
der Suche nach dem
nächsten "Opfer" ...
... und schon hat er
wieder eines gefunden!
 
       

 

 

 

 


Vorderansicht des Barockschlosses Gödöllö


... und hier die Innenansicht

 


Die "Zukunft Thernbergs"
hat hier gut lachen!


... wo nimmt man "in der Gschwindigkeit"
einen Tisch zum Kartenschreiben her?

Unser Chauffeur, übrigens ein excellenter Rückwärts-einparker, brachte
uns wieder sicher
nach Hause!

   

Am Sonntag fuhren wir - nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel - zum Barockschloss Gödöllö. Dort nahmen wir in zwei Gruppen an einer umfangreichen Führung teil.

Infos zum Schloss Gödöllö (vorerst nur in ungarischer Sprache, was bei den Bildern aber egal ist, nicht wahr?):
www.digitel2002.hu/kastely/

 

In so einem hübschen Aufzug
liefen die Damen zu Kaisers
Zeiten herum ...

Das Gebäude diente zwischen 1867 und 1916 als beliebter Erholungsort von Kaiser Franz Josef und Königin Elisabeth und war von 1920 bis 1944 die Sommerresidenz des Gouverneurs Nikolaus Horthy.


Im Hintergrund der noch nicht restaurierte
Teil des Schlosses Gödöllö


Nach dem 2. Weltkrieg folgten Jahre des Verfalls infolge der während eines halben Jahrhunderts dauernden unwürdigen Nutzungsweisen (russisches Militärlager, Altersheim).

Dank der seit dem Jahre 1994 schneller werdenen Restaurierungsarbeiten konnte das zum Großteil wieder in seinem alten Glanze erstrahlende Schloss 1996 erneut seine Tore öffnen.

Als Dauerausstellung des Königlichen Schlossmuseums von Gödöllö können der Prunksaal und die rekonstruierten königlichen Appartements, sowie die Königin-Elisabeth-Gedenkausstellung besichtigt werden. In den 26 bereits rekonstruierten Räumen des Museums sind der Alltag der königlichen Familie in Gödöllö und ein Überblick über das Ungarn der Monarchie zu sehen.

 


Plauderei und Rast im Schlosshof

 

 

 
   

 

 

 
   

Nach der Besichtigung von Schloss Gödöllö hatten wir schon einen gesunden Appetit entwickelt. Wir fuhren in ein Feriencamp in der Nähe von Gödöllö, wo wir das Mittagessen einnahmen.

Nach einem guten Kaffee war es dann so weit, wieder die Heimreise anzutreten.

 
           
 

Ein Lob und Dank der Reiseleitung, wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug!

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