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Kirchenchor Thernberg: |
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Ausflug nach Budapest.
Die Abfahrt mit einem noch fast neuen Reisebus von Thernberg war am Samstag bereits um 6:00 Uhr. Die Fahrt zum Grenzübergang Sopron verlief naturgemäß ziemlich unspektakulär, so manche TeilnehmerInnen hatten ohnehin noch den "Schlaf im Gesicht". Nach dem Grenzübertritt machten wir eine kurze Pause und fuhren über Gyor direkt nach Budapest, wo wir rechtzeitig zum Mittagessen im Hotel Flamenco eintrafen. Apropos Mittagessen: Bereits im Bus hatten wir Gelegenheit, aus je 3 vorbestellten Menüs für Samstag und Sonntag auszuwählen.
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Nach dem Einchecken in der Hotelhalle brachten wir das Gepäck in die Zimmer und trafen uns dann im Speisesaal. Das Hotelpersonal war sehr freundlich und zuvorkommend, lustig wurde es aber, als wir nach unserer Menüauswahl gefragt wurden. Nicht jeder konnte sich gleich wieder erinnern, welche Wahl er getroffen hatte, obendrein wurde aufgrund einer Verwechslung das Menü vom Sonntag angeboten, was den Unterhaltungswert nochmals steigerte. Hans Wagner hatte aber alles im Griff und konnte alle, die sich unsicher ob der Menüwahl waren, über deren Wunsch aufklären. So konnten wir unser Mittagessen genießen und uns auf die bevorstehende Stadtbesichtigung freuen.
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Frau Anna Rath, eine gebürtige Budapesterin, begleitete uns als kompetente Fremdenführerin bei der Stadtrundfahrt. Erstes Ziel war der Aussichtsplatz der "Zitadella", wo man einen herrlichen Blick auf die Donau und auf die Stadt Budapest hat.
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Weiter ging es dann kreuz und quer durch die Stadt. Frau Rath brachte uns zu den schönsten Plätzen der Stadt. Sie zeigte uns die bekanntesten öffentlichen Gebäude, Hotels, und Restaurants, informierte uns aber auch über diverse Bausünden wie zB. die ehemalige Landepiste, die mitten in der Stadt von der russischen Armee seinerzeit angelegt worden ist.
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Einer der Höhepunkte des Samstages war natürlich der ungarische Folkloreabend. Schon beim Eingang des Weinkellers wurden wir von den Musikanten begrüßt und unsere Trinkfestigkeit wurde gleich mit einem Stamperl Schnaps geprüft. Im Weinkeller selbst ging es dann bei Musik, Folkloretanz und einem 3-gängigen Menü hoch her. Der Rotwein wurde aus dem Fass mit dem Weinheber geholt und von diesem direkt in unsere Weinbecher - oder auch gleich dirket in den Mund - serviert.
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Am Sonntag fuhren wir - nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel - zum Barockschloss Gödöllö. Dort nahmen wir in zwei Gruppen an einer umfangreichen Führung teil. Infos zum Schloss Gödöllö (vorerst nur in ungarischer
Sprache, was bei den Bildern aber egal ist, nicht wahr?):
Das Gebäude diente zwischen 1867 und 1916 als beliebter Erholungsort von Kaiser Franz Josef und Königin Elisabeth und war von 1920 bis 1944 die Sommerresidenz des Gouverneurs Nikolaus Horthy.
Dank der seit dem Jahre 1994 schneller werdenen Restaurierungsarbeiten konnte das zum Großteil wieder in seinem alten Glanze erstrahlende Schloss 1996 erneut seine Tore öffnen. Als Dauerausstellung des Königlichen Schlossmuseums von Gödöllö können der Prunksaal und die rekonstruierten königlichen Appartements, sowie die Königin-Elisabeth-Gedenkausstellung besichtigt werden. In den 26 bereits rekonstruierten Räumen des Museums sind der Alltag der königlichen Familie in Gödöllö und ein Überblick über das Ungarn der Monarchie zu sehen.
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Nach der Besichtigung von Schloss Gödöllö hatten wir schon einen gesunden Appetit entwickelt. Wir fuhren in ein Feriencamp in der Nähe von Gödöllö, wo wir das Mittagessen einnahmen. Nach einem guten Kaffee war es dann so weit, wieder die Heimreise anzutreten. |
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