HERR PFARRER
  HERR KAPLAN
     
 Pfarrer Mag. Michael Hammer
   
Pfarrer Mag. Michael Hammer
 
Leitspruch: "Mein Ziel - eine Pfarre mit Profil"

Die Seite des Pfarrers

Weihnachten 2002

„Ich kann Euch zu Weihnachten nichts geben. Ich kann Euch für den Christbaum, wenn Ihr überhaupt einen habt, keine Kerzen geben, keine Kohlen zum Heizen. Wir haben nichts. Ich kann Euch nur bitten, glaubt an dieses Österreich“.
So lautete die unvergessliche Weihnachtsansprache des damaligen Bundeskanzlers Dr. Leopold Figl im Dezember 1945 an die Menschen Österreichs in ihren ausgebombten Häusern.
Ein Mann, der dieses Land und seine Menschen liebte und in seiner Hilflosigkeit nur mehr den Glauben , den der Bevölkerung wie auch an seinen eigenen appellieren konnte.

So wie Dr. Figl wird es vielleicht auch einem anderen Mann, ca. 2000 Jahre davor, ergangen sein. Aus politischen Gründen reiste Josef mit seiner hochschwangeren Verlobten, Maria, nach Bethlehem. Dort angekommen, sollte auch er dem Menschen, den er liebte, nur eine ärmliche Behausung für die bevorstehende Niederkunft bieten können: ein Stall und eine Krippe mit Stroh. Und auch er hatte letztendlich in all der Hoffnungslosigkeit ihrer Lage nur noch seinen Glauben und seine Liebe zu Maria.

Glaube und Liebe
Darauf vertraute Josef vorbehaltlos. Er wusste, das Kind, das Maria gebären sollte, war nicht sein Kind. Trotzdem nahm er es als sein eigenes an. Nach einer persönlichen Gotteserfahrung bezwang er seine Zweifel und glaubte. Fr trennte sich nicht von ihr, so wie er es ursprünglich vorgehabt hatte, er glaubte.
Seine Verlobte war wahrhaftig die Mutter vom Sohn Gottes!
Man liebt den, an den man glaubt und man glaubt an den, den man liebt.
Glaube an Gott heißt nicht nur überzeugt sein von seiner Existenz. An Gott zu glauben bedeutet auch, sich blind in seine Hand fallen lassen zu können, in der Gewissheit sicher aufgefangen zu werden!
Gott sandte die Liebe in Gestalt seines Sohnes in die Welt - weil er an uns glaubt. Wenn er aber an uns glaubt, liebt er uns!
Was also können wir Menschen uns mehr wünschen, als diese Garantie, dass Gott trotz all unserer Feh-ler und Schwächen immer bei uns und mit uns ist?
In diesen Tagen bereiten wir uns auf das Gedenken der Geburt Jesu Christi vor. Er kam in die Welt um alle Menschen zu erlösen.
Vor zwei Jahrtausenden war nur eine Gruppe von Hirten auserwählt, an seine Krippe zu treten. Heute haben wir alle die Möglichkeit über seine Ankunft zu jubeln und Gott zu preisen und in seiner Gegenwart zu bleiben.

Seelsorger und Pfarrgemeinderat wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein Jahr 2003 in Friede, Freude und guter Gesundheit

Mag. Michael Hammer, Pfarrer
Mag. Thomas Rörig, Kaplan

Auf dieser Seite werden in unregelmäßigen Abständen Anliegen des Hrn. Pfarrers veröffentlicht.

 
   



 
     

 


 
   

Kaplan Mag. Thomas Rörig
Augustiner-Chorherr von Reichersberg

Die Berufung im Alltag mit Gottes Hilfe leben!

Vom Herrn und zu ihm gerufen, zugleich zu seinen Menschen gesandt: Um miteinander das zu werden, was wir empfangen haben.

 

Priesterweihe: 24. Juni 1994 in Reichersberg am Inn

Primiz: 26. Juni 1994 in Tübingen, Deutschland

Die Seite des Kaplans

Zum Nachdenken:

Es geht nicht an, dass Gott Mensch wird ...

... und alles bleibt wie es ist
... und kein Mensch lässt ihn ein
... und kein Mensch wird anders
... und die Welt geht ihren Gang
... und Kinder weinen noch immer
... und Menschen abseits stehen müssen

Es geht nicht an, dass Gott Mensch wird,
und keinem Menschen geht ein Licht auf!

(Werner Schaube)

Mag. Thomas Rörig, Kaplan

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