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Sonntag, 8. September 2002, 9:00 Uhr: Die Bevölkerung von Thernberg und auch viele Gäste aus den Nachbargemeinden versammeln sich auf dem Platz vor dem Kriegerdenkmal.
Das in vielen Stunden von Seelsorgern, Pfarrgemeinderat und zahlreichen Helfern aus der verschiedensten Gruppierungen (Frauen, Männer, Jugend, Feuerwehr usw.) vorbereitete Pfarrfest kann mit dem Festgottesdienst beginnen. |
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Die Katholische Jugend übernahm dankenswerterweise die musikalische Umrahmung der Festmesse mit schwungvollen Rhytmen. Sie begleitete den Einzug des Herrn Pfarrers und der Ministranten mit dem treffenden Lied: "Unser Leben sei ein Fest..." |
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Die Vorsitzende-Stellvertreterin des PGR, Frau Gerlinde Flonner, begrüßte vor der Messe alle Ehrengäste aus Pfarre und Politik und erzählte uns über die Hintergründe zur Durchführung des Pfarrfestes. Zwei konkrete Vorhaben sollten mit einer Segnung den würdigen Abschluß finden, nämlich die Fertigstellung des neu adaptierten Jugendraumes und die vollendete Restaurierung der Sandsteinfiguren, die den Pfarrhofgarten umrahmen. Außerdem soll der Reinerlös des Festes zur Finanzierung weiterer notwendiger Instandsetzungsarbeiten an Pfarrhof und Kirche (Turmdach, Sakristei, Kaminköpfe am Pfarrhof etc.) dienen. |
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Ein besonderer Ehrengast war der Restaurator der genannten Sandsteinfiguren, Herr Mag. Heinz Rosenberger, hier auf dem Bild im Vordergrund mit seiner Gattin. | ||||
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Herr Pfarrer Mag. Michael Hammer, hier im Bild bei der Wandlung, ging in seiner Predigt auf das Motto der Katholischen Frauenbewegung für dieses Arbeitsjahr "Glauben Leben, Leben feiern" ein, das auch für unser Fest übernommen werden konnte. Auch das Evangelium des Sonntags (Matth. 18, 15-20) konnte nicht besser für diesen Tag passen: Geht es dabei doch um Brüderlichkeit und Gemeinschaft: "Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen". |
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Vor dem Schlusssegen zitierte PGR Dipl. Ing. Franz Schwarz aus der Pfarrchronik,
wo die Sandsteinfiguren, die keine "Engel" sondern fröhliche,
barocke "Musikanten" darstellen, bereits vor etwa 200 Jahren
erwähnt werden.
Zur Erinnerung an die Restaurierung wurde an jeder Sandsteinfigur ein Messingschild mit den Daten der "Sponsoren" angebracht. |
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Pfarrer Hammer bei der Segnung der restaurierten Sandsteinfiguren ... | ||||
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... und bei der Segnung des neu adaptierten Jugendraumes. Für den Tag des Festes wurde dieser Raum zum Kaffeehaus umfunktioniert - was man an den köstlichen Mehlspeisen, rechts im Bild, erkennen kann. |
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Nach dem Festgottesdienst, den Pfarrer Hammer nach dem allgemeinen Segen nicht mit den üblichen Worten "...gehet hin in Frieden" sondern mit "... bleibt's noch länger da!" abschloss, ging es nahtlos zum Frühschoppen mit dem Musikantenduo "Konlechner" über. | ||||
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Sichtlich in Feierlaune genießen unter anderen Pfarrer Michael Hammer, Kaplan Thomas Rörig und Bürgermeister Karl Stangl ihr erstes kühles Getränk. Bei dem herrlichen Wetter und sommerlichen Temperaturen ein nicht zu unterschätzender Faktor... |
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Die "Grillpartie" - erprobt durch zahlreiche Feuerwehr-, Dorf-, und andere Feste - sorgte in der gewohnt lässigen Art für die ausgezeichneten Grillkottelets, Pommes Frittes, etc. Die Damen vom PGR und der KFB sorgten für den würzigen Surbraten, die leckeren Salate, Aufstriche, Jausenbrote usw. Nicht zu vergessen die köstlichen Mehlspeisen, Kaffee usw. |
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Den Service für unsere Festgäste besorgte unseren attraktiven Mädchen und Burschen der Katholischen Jugend. Wie dieses Foto beweist, hatte vor lauter "flottem Service" die automatische Schärfeseinstellung der Kamera keine Chance ... |
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Nicht nur David, unser jüngster Festgast, fühlte sich auf dem Pfarrfest wohl .... | ||||
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auch der "Herr Restaurator" war in fröhlicher Stimmung, was angesichts der vollendeten Restaurierung der Sandsteinfiguren nicht verwunderlich war! | ||||
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Den Firmen - auch in den Nachbarorten - und der Pfarrbevölkerung sei auf diesem Wege nochmals für die Bereitstellung der zahlreichen und schönen Preise für die Tombola gedankt! | ||||
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Auf diesem Bild wird nicht etwa ein "UFO" gesichtet, sondern das Mauerwerk und die Bauweise auf der Westseite unserer Kirche betrachtet. Herr Pfarrer und Herr Kaplan luden nämlich am Nachmittag zu intressanten Kirchenführungen ein. Insbesondere die Kinder sollten unser Gotteshaus einmal aus anderen Blickwinkeln "entdecken" dürfen. |
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Aber nicht nur außerhalb, sondern selbstverständlich auch im Inneren unseres ehrwürdigen Gotteshauses gab es jede Menge zu erklären und zu bestaunen. | ||||
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Eine besondere Attraktion war die Besichtigung der Orgel, wo die Kinder dem Organisten einmal ganz aus der Nähe beim Spielen zusehen konnten. | ||||
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Auf dem Platz vor dem ehemaligen Mesnerhaus, das jetzt die Erzherzog Johann - Dokumentation beherbergt, im Pfarrsaal, im Hof des Mesnerhauses, im, zum Kaffeehaus umfunktionierten, Jugendraum und rund um die Kirche herum unterhalten sich die Leute vermutlich über "Gott und die Welt" ... | ||||
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Ist dieser junge Mann aus der Nachbarspfarre womöglich auf "Brautschau" in Thernberg? Oder will er den Mädchen "einfach so" imponieren? | ||||
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Ob alt oder jung, alle genießen das Fest, jeder auf seine Weise.... | ||||
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Der sogenannte "harte Kern" - zu dem offensichtlich auch schon Jakob, das Enkerl von unserm Bürgermeister gehört - feiert noch bis zum Einbruch der Dunkelheit. Zusammenfassend kann man festhalten, dass das 1. Thernberger Pfarrfest
nicht zuletzt durch das "Postkartenwetter" eine gelungene Veranstaltung
war.
Josef Kahofer |
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