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Diese Kinder haben sich für den Ministrantendienst entschieden. Dafür
danken Euch Seelsorger, Pfarrgemeinderat und die ganze Pfarrfamilie
von Thernberg.
Gewiß, dieser Dienst ist manchmal nicht gerade leicht. Er verlangt sogar
sehr viel von jedem einzelnen und von euren Eltern. Während andere Kinder
ausschlafen, stehst du schon zeitig auf; während deine Kameraden vielleicht
Fußball spielen, ruft dich Jesus zum Dienst zu sich, an seinen Altar.
Wir freuen uns mit dir und für dich, daß du Jesus treu bleibst, denn du
erlebst Gemeinschaft, mit Jesus und unter den anderen Ministranten; das
schenkt dir so etwas wie Erfüllung und Zufriedenheit.
In der Hl. Schrift gibt es eine Geschichte. Vielleicht kennst Du sie:
Viele Leute folgten Jesus, um seine Frohbotschaft zu hören. Wahrscheinlich
waren viele schon den ganzen Tag unterwegs. Und so waren sie hungrig und
müde. Da aber die Jünger keinen Rat wußten, fragten sie Jesus. Er ließ
nachsehen, welche Vorräte die Menschen bei sich hatten. Der Evangelist
Johannes weist darauf hin: “Hier ist ein Kind mit 5 Gerstenbroten und
2 Fischen, doch was ist das für so viele?” Und sie brachten sie Jesus;
er nahm die Brote und Fische, dankte Gott für die guten Gaben und ließ
sie austeilen. Und dann heißt es: Tausende von Menschen wurden satt, und
es blieben immer noch 12 Körbe voll übrig!
Kannst du dir denken, weshalb ich diese Geschichte erwähne? Der Kleine
wurde von den zahlreichen Erwachsenen kaum beachtet. Aber ausgerechnet
ihn hat Jesus gebraucht, ausgerechnet seine Brote und seine Fische
hat der Herr angenommen, um sie zu vermehren und die Vielen damit satt
zu machen.- Ihn hat er gebraucht und er ließ sich vom Herrn in Dienst
nehmen.
Aus drei Gründen ist deine Berufung zum Ministranten wertvoll:
- Du bist für die anderen Gottesdienstbesucher zwar kein “kleiner Priester”,
aber du bist ihnen durch dein Verhalten ein Vorbild: So können sie sagen:
Wenn wir unsere Ministrantenschar auch nur sehen, dann freuen wir uns
über sie!
- Du sorgst durch deinen Dienst dafür, daß sich die Seelsorger und das
gläubige Volk auch ohne Worte besser untereinander verstehen. All dein
Tun verdeutlicht das sakramentale Geschehen während der hl. Feier und
will zu einem besseren Verständnis des Ablaufs beitragen.
- Du trägst dazu bei, daß so eine Gottesdienstfeier gut gelingt und
lebendig erlebt wird: Durch die liturgischen Farben der Gewänder, durch
den Glanz der Lichter, die würdevolle Bewegung.
Pfarrer GR Mag. Thomas Rörig |
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