Das Programm


Hr. Pfarrer Hammer spricht über
"Leitbild" und "Pfarrprofil"


Unsere tüchtige Jugend sorgte für das
leibliche Wohl


Ein Blick in den Pfarrsaal

   

Bericht von der Pfarrversammlung 2001

 
   

 

 
   

Wie Sie wahrscheinlich schon gehört haben, erstellen wir - so wie auch die anderen Pfarren des Vikariates - derzeit ein „Pfarrprofil“ unserer Pfarre.

Wozu soll ein Pfarrprofil dienen?
Es sollte die Stärken und Schwächen einer Pfarrgemeinde beleuchten und als Grundlage für die Arbeit des Pfarrgemeinderates der nächsten Periode dienen. Die laufende Pfarrgemeinderatsperiode endet ja mit den Pfarrgemeinderatswahlen, die im März nächsten Jahres stattfinden werden.

So stand auch die diesjährige, am 28. Jänner abgehaltene Pfarrversammlung unter dem Zeichen des Pfarrprofiles mit dem Thema: Was erwartet der Hr. Pfarrer, was erwarten wir?

Dipl. Ing. Josef Schuch eröffnete die Pfarrversammlung mit der Begrüßung der Teilnehmer und gab einen Überblick über den Ablauf der Versammlung:

  • Einleitung
  • Was erwartet der Hr. Pfarrer?
  • Ideen, Erwartungen, Anliegen von uns allen (Gruppenarbeit)
  • Zusammenfassung
  • Allfälliges

Unser Hr. Pfarrer, Mag. Michael Hammer sprach anschließend einleitende Worte zu „Leitbild“ und „Pfarrprofil“ . Dipl. Ing. Josef Schuch und Dipl. Ing. Franz Schwarz organisierten die Gruppenarbeit, pro Tisch wurde ein Zettel ausgeteilt mit den Fragen: Was erwarten wir ..

  • Vom Herrn Pfarrer / Herrn Kaplan?
  • Vom PGR?
  • Anregungen / Kritik / Lob

Die ausgefüllten Zettel wurden nach ca. 20 min wieder eingesammelt, die Inhalte vorgelesen und zur Diskussion gestellt. Zusätzlich wurden sie auf Plakaten, die im Pfarrsaal aufgehängt wurden, festgehalten. Mit einem herzlichen Dank an unsere Jugend, die die Teilnehmer mit Kaffee und Kuchen versorgte, endete die Versammlung.

 

 

 

Bei der letzten, am 16.3.2001 stattfindenden PGR-Sitzung wurden die Erwartungen diskutiert. Pfarrer Hammer vertrat die Meinung, dass die Erwartungen und bes. die Forderungen der Pfarrbevölkerung vorherrschend waren (von den Schuldzuweisungen zu schweigen) und die Erwartungen der Seelsorger überdeckten. Zu kurz kam seiner Meinung nach die Frage, wie diese Erwartungen mit den Zielen Gottes in Einklang zu bringen sind. (Dieser Ausgangspunkt wurde ja völlig übersehen.)
Unbestritten war die Tatsache, dass eine große Aufgabe vor uns steht und die Anliegen und Erwartungen beider Seiten aufgearbeitet werden müssen. Die Seelsorger hielten es von Haus aus als eine Anmaßung über ihre Erwartungen auch nur zu sprechen. Wenn überhaupt, dann waren sie der Meinung, dass eine Pfarre ihre Erwartungen nach den Vorgaben Gottes abzustimmen hätte.

 

 
     

Hier die Ergebnisse der Sitzung in stichwortartiger Form:

 

 

 


Man genießt Kaffe und Kuchen ...


... und diskutiert dabei die
pfarrlichen Belange.


Ein Schalerl Kaffee geht noch, oder?

   
Erwartungen der Teilnehmer vom Herrn Pfarrer/Kaplan Bei letzter Sitzung besprochene Maßnahmen des PGR
Leute zum Kirchenbesuch motivieren ... leicht gesagt! Bemühen der Seelsorger steht außer Zweifel, wir sind auch auf die Gnade Gottes angewiesen!
mehr Einbindung der Senioren beim 1. Kreuzweg wurden Senioren besonders eingeladen. Senioren sollen keine Scheu haben und sich für liturgische Dienste zur Verfügung stellen
eine weiterhin so gute Betreuung ... hört man gern!
nicht zu lange Predigten an Festtagen Priester bemühen sich, nicht unnötig lange zu predigen, geben aber zu bedenken, dass eine Festtagsmesse in „Kurzform“ auch nicht im Sinn der Liturgie sei
Priester sollen persönlichen Kontakt zu den Menschen suchen, persönliche Gratulationen an betagte Gläubige Angebot der Priester zu Hausbesuchen bei Gratulationen in Begleitung eines Pfarrmitgliedes
Vorsingen von Psalmen und Versen einem(r) Kantor(in) überlassen Priester sind offen für diesen Vorschlag, es müsste sich aber jemand finden, der (ev. nach Kantorenkus) Kantorendienst macht. Überlegung wer dafür gewonnen werden könnte. Also: Freiwillige vor!
beim Gottesdienst Einbeziehung der Gläubigen durch verstärkten „Augenkontakt“ Priester werden Augenkontakt wo es möglich ist verstärken. Es ist aber auch wichtig, sich nach einem gewissenhaft vorbereitetem Text zu orientieren
Altes Liedgut auch an Sonntagen singen, andererseits neues Liedgut auch berücksichtigen Ersteres wird in Zukunft nach Möglichkeit berücksichtigt. Anregung: Neue Lieder sollen mit Hilfe des Kirchenchores eingeübt werden
Pfarre soll „lebendig“ sein, Gottesdienste sollen lebendig gestaltet werden Hr. Kaplan: Eine Pfarre ist so lebendig, wie die Leute bereit sind an dieser mitzuarbeiten! Priester begrüßen die Lektorendienste und sind für noch mehr Rollenteilung offen. Kinder könnten bei Familienmessen beim Vaterunser zum Altar kommen
Mehr „Managertätigkeit“ der Seelsorger Dieses Anliegen löste eine längere Diskussion bei der Sitzung aus. Priester können sich mit diesem Begriff nicht so recht anfreunden, da für eine Pfarre andere Voraussetzungen notwendig sind als z.B. für ein Wirtschaftsunternehmen. Angebot der Priester: Sich Zeit für Fragen und Probleme der Pfarrmitglieder zu nehmen

 

 
         
         
 

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