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Rückblick auf die ablaufende Pfarrgemeinderats-Periode |
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Was geschah in den letzten 5 Jahren? Die nächsten Pfarrgemeinderatswahlen stehen vor der Tür. Dabei wird entschieden, wer in Zukunft in der Pfarre neben den Seelsorgern die Hauptverantwortung zu tragen hat. Es ist aber sicher ganz interessant auf die letzten fünf Jahre kurz zurück zu blicken und die wichtigsten Ereignisse und Aktionen Revue passieren zu lassen. Begonnen hat die letzte Periode im Jahre 1997 gleich mit einer großen Herausforderung für das neue Pfarrteam: die Pfarre wollte das 850-jährige Weihedatum unserer Pfarrkirche gebührend feiern. So arbeiteten wir im Pfarrgemeinderat gemeinsam mit den anderen Pfarrgruppen ein komplettes auf mehrere Wochenenden verteiltes Programm aus. Eingeleitet wurden die Feierlichkeiten durch eine Volksmission, die in hervorragender Weise vom Stiftsdechant von Reichersberg Hw. Hr. Dr. Gregor Schauber geleitet wurde. Den Abschluß dieses ersten Teils bildete ein Regionalkatholikentag, den mit uns unter vielen anderen Gästen auch der damals neugeweihte Wiener Weihbischof und jetzige Diözesanbischof von Gurk-Klagenfurt Dr. Alois Schwarz feierte. Ein Pontifikalamt mit Hw. Hr. Probst Eberhard Vollnhofer sowie das Hochamt zum Kirchweihfest bildeten die weiteren liturgischen Höhepunkte. Aber auch viele andere Aktivitäten konnten in diesen „Thernberger Festwochen“ durch tatkräftige Unterstützung der Pfarrangehörigen umgesetzt werden: Weinverkostung mit Jubiläumswein, Zeichenwettbewerb der Kinder der Thernberger Volksschule sowie eine Fotodokumentation über die jüngere Geschichte unserer Pfarre waren nur einige weitere Höhepunkte. Etwas was noch heute seine Auswirkung hat sind die neuen „Gotteslob“- Gebetbücher, sowie eine neu aufgelegte Broschüre über unsere Pfarrkirche. Im Sommer 1998 feierte unser Altpfarrer Hw. GR Claudius Zahradnik seinen 80 Geburtstag mit uns. Für die musikalische Umrahmung sorgte der MV Scheiblingkirchen-Warth, für das leibliche Wohl sorgten in bewährter Manier die Frauen und Männern der Katholischen Aktion. Eine große Aufgabe wurde uns von Seite des Vikariats in der Erstellung eines Pfarrprofils gestellt. Damit mussten wir uns im letzten Jahr sehr intensiv beschäftigen und obwohl wir zunächst das Thema abschließen konnten, wird das „Pfarrprofil“ auch in Zukunft ein Aufgabengebiet sein, denn wenn sich die Pfarre weiterentwickelt ändert sich auch ihr Profil. Ein Herausforderung ganz anderer Art war die vom Vikariat geplante Umstrukturierung der Dekanate, die für uns einen Dekanatswechsel in das neu zu gründende Dekanat Lanzenkirchen zur Folge gehabt hätte. Nach vielen Gesprächen und Briefwechsel auf Pfarr-, Dekanats- und Vikariatsebene ist es jedoch für uns bei der Zugehörigkeit zum Dekanat Kirchberg/Wechsel geblieben. Als Folge dieser Entwicklung haben die stv. Vorsitzenden der einzelnen Dekanatspfarren beschlossen, sich vierteljährlich zu treffen, um anstehende Probleme besser und schneller besprechen und koordinieren zu können. Es gab auch einige Anpassungen und Veränderungen: aus liturgischer Sicht ist die Einführung und Durchführung der monatlichen Familienmessen zu erwähnen, die breiten Anklang gefunden hat. Im Pfarrhof wurde ein Computer installiert, als zusätzliche Informationsmedien wurden der Pfarrbrief und eine eigene Internetseite eingeführt und Fr. Gerlinde Flonner ist seit September 1997 bei der Pfarre angestellt und zu fixen Zeiten im Pfarrhof anzutreffen um den Pfarrangehörigen bei der Erledigung ihrer pfarrlichen Angelegenheiten zu helfen. Notwendige bauliche Maßnahmen wurden erst in den letzen Monaten in Angriff genommen und müssen auch in der nächste PGR-Periode fortgesetzt werden: die angegriffenen Fresken in der Apsis der Pfarrkirche wurden konserviert, die ehemalige Bibliothek wird in ein Jugendzentrum umgestaltet, und die Figuren auf dem Pfarrhofzaun sollen schon in wenigen Monaten in neuem Glanz wieder auf ihrem Platz zu finden sein. Über weitere notwendige Bauvorhaben informiert Sie ein anderer Beitrag in dieser Ausgabe des Pfarrbriefs. Es gäbe noch vieles zu erwähnen, was noch in den letzten Jahren geschehen ist. Dies würde aber den Rahmen dieses Artikels sprengen. Das alles wäre sicher nicht durch die alleinige Arbeit von Seelsorgern und Pfargemeinderat möglich gewesen, sondern nur durch die tatkräftige Unterstützung der Pfarrangehörigen und dafür sei ein herzliches „Vergelt’s Gott“ ausgesprochen. PGR Dipl.-Ing. Josef Schuch
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